Schmerzen beseitigen und körpereigene Gewebeheilung anregen

Stoßwellentherapie Böblingen

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen der Schulter, Fersensporn, Tennis- und Golferellenbogen sowie Sehnenansatz-Entzündungen im Hüft- und Kniebereich. Bei der Behandlung werden Impulswellen als Stoss- oder Druckwellen durch einen Schallkopf direkt auf die betroffene Stelle übertragen. So können die Stoßwellen je nach Intensität kalkauflösend und entzündungshemmend oder regenerationsfördernd wirken. Dr.med.Ivo Breitenbacher ist ein langjähriger und sehr erfahrener Spezialist und setzt die Stoßwelle sowohl innerhalb der regenerativen als auch myofaszialen Behandlungskonzepte erfolgreich ein . Er ist zertifiziertes Mitglied in den wichtigsten deutschsprachigen und internationalen Fachgesellschaften Digest e.V und ISMST und besitzt zudem die Fachkunde Stoßwellentherapie ( Digest e.V)

zu ISMST
zu Digest e.V.

Video zu Stoßwellentherapie ( mit freundl.Genehmigung C.Ullrich/Fa Kröner)

Was ist eine Stoßwelle?

Sanfte Energiewellen mit großer Wirkung

Es wird prinzipiell zwischen fokussierten und radialen Stoßwellen sowie einer niedrig-, mittel oder hochenergetischen Behandlung (Energieflussdichte 0,01 – 0,55 mJ/mm2 je nach Gerätetyp) unterschieden. Dabei ist die Druckwelle der fokussierten Stoßwelle kürzer, intensiver und deutlich zielgenauer als der der radialen Stoßwelle. Letztere ist eher energiearm und flächig ausgerichtet. So eignet sich diese, um zum Beispiel Muskelverspannungen zu lösen. Im Gegensatz dazu kommt die fokussierte Stoßwelle in der orthopädischen Anwendung zum Beispiel bei Fersensporn oder Pseudarthrosebehandlung (Knochenfehlheilung) zur Anwendung. Neueste Untersuchungen zeigen bessere Ergebnisse in der kombinierten Anwendung von radialen und fokussierten Stoßwellen. Zusätzlich verbessert die Mitbehandlung von Funktionsketten und myofaszialen Strukturen das Behandlungsergebnis nochmals erheblich. Aus diesem Grunde bevorzugen wir bei Ihrer Stoßwellentherapie Böblingen seit einigen Jahren das myofasziale Behandlungskonzept unter therapeutischer Berücksichtigung von Triggerpunkt-Muskel-und Faszienketten mit speziellen Applikatoren.

Wirkungsweise der Stoßwellen

Gewebeheilung und Schmerzlinderung

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie werden Stoßwellen unterschiedlicher Energiedichten pneumatisch oder elektromechanisch erzeugt und über die Hautoberfläche in das Gewebe übertragen. Durch die mechanische und physikalische Energie wird im Gewebe auf biozellularer Ebene eine Reparationskaskade in Gang gesetzt und verschiedene Selbstheilungsmechanismen aktiviert. Dieser Vorgang nennt sich Mechanotransduktion.

So behandeln wir im Niedrigenergie Bereich Nervenstrukturen und unfall-oder überlastungsbedingte Reiz-und Schwellungszustände sowie im mittelenergetischen Bereich Weichteilgewebe – das sind in erster Linie schmerzhafte Sehnenansätze oder auch myofasziale Strukturen. Im höheren bis hochenergetischen Energiebereich werden Ansatzverkalkungen (Tendinosis calcarea) behandelt sowie Knochenprozesse wie etwa Knochenödem, Bone Bruises, Haarrisse oder Knochenheilstörungen (Pseudarthrosen). Zusammenfassend regen wir auf biozellularer Ebene einen körpereigenen Reparaturvorgang an – wir sprechen hier auch von Tissue repair oder Tissue engineering.

Die regenerative Wirkung der Stoßwellen erklärt sich über:

  • Vermehrung entzündungshemmender Botenstoffe
  • Lokale Vermehrung von Gewebehormonen und Wachstumsfaktoren und damit Förderung reparativer Vorgänge
  • Unterbrechung schmerzleitender Nervenfasern
  • Förderung resorptiver Vorgänge mit Schwellungsabbau
  • Gefäßneubildung
  • Sauerstoffzufuhr und Stoffwechselaktivierung
  • Neubildung oder Regeneration von Nervenstrukturen
  • Präkonditionierung von Gewebe-und Zellstrukturen durch Aktivierung von Membranproteinen
  • Förderung der Knochenheilung
  • Abbau von Knochenödem (Fehlbelastung, Arthrose oder Unfall)

Indikationen zur Stoßwellentherapie:

  • Sehnenverkalkungen (Tendinosis calcarea)
  • Sehnenläsionen jeglicher Pathologie
  • Kapsel-Bandläsionen
  • Muskelläsionen
  • Knorpelläsionen
  • Meniskus und Kreuzbandläsion
  • Fersensporn
  • Plantarfasziitis
  • Periphere Nervenkompressionssyndrome ( Karpaltunnelsyndrom, N.ulnaris)
  • Morton-Neurom
  • Schnappfinger
  • Ganglion
  • Knuckle-Pads an Fingergelenken
  • Nervenwurzelreizung bei Bandscheibenerkrankungen
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
  • M.Dupuytren
  • Narbenschmerzen
  • Knochenverletzungen
  • Knochenheilstörung (Pseudarthrose)
  • Spastische Kontrakturen
  • Nervenverletzungen

Stoßwellentherapie Böblingen: Behandlungsablauf

Die Behandlungen werden ohne lokale Betäubung ambulant in unserer Spezialsprechstunde durchgeführt. Die Stoßwellentherapie selbst dauert nur ca. 8-10 Minuten und wird meist mit der EMTT zur Regenerationsbeschleunigung kombiniert- daher sollten für die Gesamtbehandlung ca. 30 Minuten eingeplant werden.
Die Behandlung mit Stoßwellen ist weitgehend nebenwirkungsfrei. Sehr selten kann es zu einer vorübergehenden Schmerzzunahme oder zu kleineren oberflächlichen und schnell abklingenden Blutergüssen kommen. Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit oder Fahrtüchtigkeit bestehen nicht, dennoch empfiehlt sich eine vorübergehende Sportpause sowie Vermeidung von übermäßiger Beanspruchung der behandelten Region.

Falls möglich sollten spezielle gerinnungshemmende Medikamente (Marcumar) nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Hausarzt pausiert werden – Aspirin (ASS) ist hierbei erfahrungsgemäß eher unproblematisch- je nach Ausgangssituation oder Behandlungsgebiet entscheiden wir dann gemeinsam mit Ihnen ob trotz Gerinnungshemmer eine Behandlung vom Risikoprofil dennoch vertretbar und durchführbar ist.

Gerne beantworten wir Sie bei Ihrer Stoßwellentherapie Böblingen gerne im persönlichen Gespräch oder senden Sie uns Ihre Fragen via E-Mail.

  • 2 Handtücher mitbringen (gross und klein)
  • Mund- Nasenschutz nicht vergessen
  • 10 Minuten früher erscheinen
  • Zeitreserve einplanen
  • Folgetermine frühzeitig planen
  • Termine rechtzeitig absagen
  • Sport oder Überlastung am Behandlungstag vermeiden

Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur bei über sechs Monate andauernden, therapieresistenten Fersenschmerzen trotz erfolgloser Vorbehandlung wie Einlagenversorgung oder Übungen übernommen. Neupatienten sollten bitte ein Attest von Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse über die erfolglose Vorbehandlung im Zeitraum von 6 Monate mitbringen da ansonsten eine Kostenuebernahme durch die gestzlichen Krankenkassen nicht erfolgen kann und privat verrechnet werden muss.
Von den privaten Krankenkassen werden die Kosten bei vorliegender Indikation meist problemlos getragen – im Einzelfall empfiehlt sich eine vorherige Rücksprache mit Ihrem Kostenträger /Beihilfe. Einen Kostenplan und eine Notwendigkeitsbescheinigung stellen wir Ihnen gerne direkt in der Praxis aus.

Haben Sie Fragen zu unserer Praxis oder unseren Leistungen?
Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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