Stoßwellentherapie

Mit sanften Druckwellen die körpereigene Gewebeheilung anregen

Dr.Breitenbacher ist ein langjähriger und erfahrener Therapeut und besitzt das Zertifikat und die volle Fachkunde – Stosswellentherapie der DIGEST e.V

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Aktuell seit Januar 2019!

Stossellentherapie wird bei therapieresistenten Fersenschmerzen die seit über 6 Monaten bestehen von den GKV erstettet – wir informieren Sie gerne!

Wir setzen seit vielen Jahren die radiale und fokussierte Stoßwellentherapie in unserer Praxis ein bei folgenden Indikationen:

  • Kalkschultern und Schultersteife
  • Tendinosis Calcarea ( Sehnenverkalkungen)
  • Reizzustände der Sehnen- Bänderansätze und Kapselregion
  • Tennisellenbogen/Golferellenbogen
  • Fersenspornleiden
  • Achillesehnenreizung und Teilläsion (Achillodynie)
  • Kniescheibenspitzen-Syndrom
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Sehnenansatzschmerzen an den Hüftgelenken
  • Sehnen oder Muskelverletzungen ( z.B Kreuzband -oder Rotatorenmanschettenteilläsion)
  • Myofaszialer Triggerpunktschmerz / Faszienprobleme
  • Muskel und Faszienverletzungen
  • Knochenheilungsstörung
  • Arthrose
  • Narbenkontrakturen z.B Dupuytren Erkrankung
  • Schnappfinger
  • Ringbandläsionen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Arthrose oder Reizung der Wirbelgelenke ( Facettensyndrom)
  • Neuster Trend: Cellulitebehandlung und Wundheilungsstörung

Wirkweise

Entscheidend für die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie ist die Energiemenge, die im Zielgebiet (Fokus) erreicht wird. Diese Energieflussdichte bezeichnet die Energiemenge der Stoßwelle pro Flächeneinheit. Sie wird in Joule pro Quadratmeter (J/m2) und Untereinheiten davon gemessen. Grundsätzlich werden zwei Energiestufen unterschieden. Zum einen ein niedrigenergetischer Bereich mit einer Energieflussdichte von 0.08 – 0.23 mJ/mm2, zum anderen ein hochenergetischer Bereich mit einer Energieflussdichte von über 0.24 mJ/mm2.

Die Wirkung erklärt sich über :

  • Vermehrung antiinflammatorischer Botenstoffe und damit Entzündungsabbau
  • Lokale Vermehrung von Gewebehormonen ,Wachstumsfaktoren und Reparaturzellen und damit Förderung regenerativer Vorgänge
  • Unterbrechung schmerzleitender Nervenfasern
  • Förderung resorptiver Vorgänge
  • Gefässneubildung
  • Sauerstoffzufuhr

Behandlung

Die Behandlungen werden in der Regel ohne lokale Betäubung oder spezielle Vorbereitung ambulant in unserer Spezialsprechstunde durchgeführt. Die fokussierte Stosswellentherapie wird bedarfsweise ultraschallnavigiert durchgefuehrt. Die Behandlung selbst dauert etwa 5-10 Minuten  und nach kurzer Liege- oder Erholungszeit mit lokaler Kühlung kann der Patient die Praxis verlassen.

Besondere Einschränkungen hinsichtlich Arbeitsfähigkeit oder Fahrtüchtigkeit bestehen nach der Behandlung nicht nicht, dennoch empfiehlt sich Schonung und eine Sport- oder Wettkampfpause unmittelbar nach der Behandlung und gegebenenfalls für einige Tage danach, je nach Beschwerdeintensität.

Patienten die gerinnungshemmende Medikamente wie Marcumar Heparin ASS einnehmen können prinzipiell auch behandelt werden – allerdings besteht hier ein erhöhtes Risiko von Gewebeinblutungen (Hämatomen) – in einem Vorgespräch klären wir mit Ihnen ob eine Behandlung durchgeführt werden kann – ggf. sollten nach vorheriger Rücksprache mit dem Hausarzt oder Internisten vor oder während der Behandlung pausiert oder umgesetzt werden-

Bei allgemeinem oder krakheitsbedingtem Unwohlsein ( z.B Grippe) sowie entzündlichen Gewebeveränderungen im Behandlungsgebiet raten wir zur Behandlungspause bis zum Abklingen der Problematik

Patientenfragen zur Stoßwellentherapie (ESWT)

Schwangerschaft, Infekt, Wundheilungsstörung im Behandlungsgebiet, Tumor, Gerinnungstörung, Marcumar/Heparineinnahme (relative Kontraindikation)

Gelegentlich Erstverschlimmerung mit vorübergehender Beschwerdezunahme oder selten oberflächlicher Bluterguss

Die Behandlungszeit richtet sich nach der Indikation und Behandlungsart und damit der erforderlichen Impulsfrequenz und variiert zwischen 5-10 Minuten (lokal) und 15-30  Minuten (Trigger-Stoßwelle).

Radiale ESWT: 5 Behandlungen, alle 3-5 Tage
Fokussierte ESWT: 3 -6 Behandlungen, alle 3-5 Tage
Trigger und Faszien -ESWT: zunächst 3 Sitzungen – falls notwendig 6-12 Sitzungen, 1-2 mal pro Woche – im Einzelfall wie etwa Sportler auch täglich

Je nach Schwere und Vorerkrankungszeit ca. 80-100 % Erfolgsaussicht. Sehr wichtig zu wissen ist dass der Heilvorgang erst 6-12 Wochen nach Behandlungsabschluss abklingt – somit muss mit einem Heilverlauf von bis zu 3 Monaten gerechnet werden – nach dieser Zeit empfehlen wir eine erste Verlaufkontrolle

Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur bei therapieresistenten Fersenschmerzen – die über 6 Monate andauern übernommen – ansonsten leider nicht – von den privaten Krankenkassen und bei vorliegender Indikation meist problemlos-

im Einzelfall empfiehlt sich eine vorherige Kostenklärung mit Ihrem Kostenträger /Beihilfe- gerne stellen wir Ihnen einen Kostenplan und eine Notwendigkeitsbescheinigung aus

Eine Stosswellenbehandlung ist auch bei Herzschrittmacherpatienten prinzipiell möglich sofern sich das Behandlungsgebiet weit genug vom Schrittmacher befindet- eine vorherige Abklärung und Freigabe durch den zuständigen Kardiologen ist zwingend notwendig!

Dr. Breitenbacher ist ein langjähriger und erfahrener zertifizierter Trigger- und ESWT-Therapeut und besitzt die Fachkunde – Stosswellentherapie  DIGEST e.V.

Wir setzen die Stosswellentherapie seit 15 Jahren ein und arbeiten in unserer Praxis in Böblingen aktuell mit 5 Geräten der neuesten Generation

Weitere Info unter:

www.eswt.info
www.igtm.info

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Telefon: 07031 / 98 63 60