Rücken- und Bandscheibenprobleme 2017-08-30T10:10:20+00:00

Rücken- und Bandscheibenprobleme
Orthopäde Böblingen

Rücken- und Bandscheibenprobleme - Orthopäde Böblingen - Dr. Breitenbacher

Die Plage mit dem Kreuz

Wer kennt sie nicht?

Rückenschmerzen gehören zu jenen akuten oder chronischen Beschwerden unter denen fast jeder von uns während seines Lebens durchschnittlich einmal zu leiden hat.

80% sind zumindest kurzzeitig davon betroffen und bei jedem zweiten kehren die Schmerzen regelmäßig zurück.

Statistisch gesehen sitzt jeder dritte Patient wegen Rückenschmerzen in unserem Wartezimmer, jeder 12. klagt beim Hausarzt über Bandscheibenbeschwerden und nahezu 20% aller Krankschreibungen gehen auf das Konto von Verschleißerkrankungen an der Wirbelsäule oder Bandscheibe. Damit führt der Rückenschmerz die „Hitliste” aller krankheitsbedingten Arbeitsausfälle an. Wir bieten in unserer Orthopädischen Praxis in Böblingen Hilfe bei Rücken- und Bandscheibenproblemen.

Was ist eine Bandscheibe und warum entstehen Schmerzen?

Die Bandscheibe ist vergleichbar mit einem Gel- oder Wasserkissen und besteht aus einem weichen Gallertkern und einem festen Faserring. Durch Fehlbelastung oder Alterungsvorgänge bei dem die Bandscheibe dehydriert, kann der Faserring einreissen und der flüssige Gallertkern durch den Faserring austreten. Je nach Größe des austretenden Materials spricht man von einer Vorwölbung (Protrusion- Bulging Disc) oder einem Vorfall, wobei bei Letzterem der hintere Faserring durchbrochen wird und das Bandscheibenmaterial auf Nerv oder Rückenmark drückt. Aber auch die Bandscheibe selbst, die normalerweise keine Schmerzen verursacht, kann durch Abnutzung und Dauerdruck (Osteochondrose) zu einem Schmerzort werden, weil im chronischen Stadium Gefäße und Nervenfasern einsprossen und damit einen sogenannten discogenen Schmerz verursachen können.

Gibt es noch weitere Rückenschmerzursachen?

Oft sind auch gereizte oder abgenutzte Wirbelgelenke (Facettensyndrom) alleine oder in Kombination mit Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen oder Übergewicht schuld.

Zudem sehen wir in unserer Praxis sehr häufig sogenannte myofasziale Triggerschmerzsyndrome, bei denen es durch schmerzhaft verkürzte Muskelketten und -knoten zu jahrelang quälenden und therpieresistenten Beschwerdebildern gekommen ist. Nicht selten übrigens auch durch falsches oder einseitiges Rückentraining. Desweiteren spielen ständige Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen – insbesondere mit Bückbelastungen oder langem Sitzen – neben einer abgeschwächten Rückenmuskulatur eine wichtige Rolle in der Schmerzentstehung.

Aus der aktuellen Forschung wissen wir, dass das Bindegewebe ebenfalls am Schmerzgeschehen beteiligt sein kann. Hierbei können durch Fehlbelastung oder mangelnde Bewegung wie Sportmangel oder Gipsruhigstellung, die normalerweise weichelastischen Bindegewebhüllen (Faszien) um die Muskeln vefilzen oder verkleben und zu einer schmerzhaften Gewebeverhätung und Verkürzung führen (Fasziendysfunktion). Beim chronischen Rückenschmerz ist hierbei besonders die große Rückenfaszie betroffen.

Weitere Ursachen sind: Skoliose und Fehlstatik, Unfallfolgen, postoperative Schmerzen, Infekte, Tumore, Wirbelgleiten, funktionelle Störungen insbesondere Gelenkblockaden, neurologische Erkrankungsbilder, schwere Osteoporose, Spinalkanalstenose, psychische Faktoren, insbesondere Depressionen oder Angsstörung.

Warum trifft es gerade mich?

Natürlich spielen hierbei viele verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Somit sind neben mukuloskelettalen Faktoren, Physis und Kondition auch äußere Bedingungen am Arbeitsplatz, sportliche Aktivitäten, Vorerkrankungen, Gewohnheiten, Haltungen und die private Situation für jeden Einzelnen ganz individuell zu berücksichtigen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Unsere Aufgabe besteht darin, Sie schnell und schonend und unter Vermeidung einer Operation, dauerhaft von Ihren Schmerzen zu befreien und Ihnen dabei auch Wege aufzuzeigen, um einen Rückfall zu vermeiden.

Zum Einsatz kommen hierbei klassische aber auch alternative oder innovative Behandlungsmethoden, die wir je nach Dauer oder Schwere Ihres Problems einzeln oder kombiniert anwenden. Die Methoden sind sicher und schonend, klinisch bewährt und wissenschaftlich in zahlreichen Untersuchungen anerkannt.

Wie können wir nun helfen?

In unserer orthopädischen Praxis in Böblingen können wir Ihnen auf verschiedenen Wegen helfen:

  1. gemeinsam nach (noch verbleibenden) herkömmlichen Behandlungsansätzen innerhalb der klassischen Schulmedizin suchen
  2. gemeinsam nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen, wenn die klassischen Therapieverfahren nicht zum Erfolg geführt haben

Für beide beide Wege haben wir uns zum Ziel gesetzt, für Sie gemeinsam einen optimalen Therapieplan zu erstellen um

  1. Sie möglichst rasch und schonend von Ihrem Problem zu befreien
  2. Ihr Problem möglichst ursächlich und damit nachhaltig oder dauerhaft zu beseitigen
  3. Ihnen unnötige Operationen oder sonstige riskante Behandlungen zu ersparen

Bei chronischen oder sehr hartnäckigen Rückenschmerzproblemen hat sich eine Kombination verschiedener fein aufeinander abgestimmter Therapieverfahren im Rahmen eines integrativen Behandlungskonzeptes in unserer Praxis bewährt.

Diese Therapien werden hierbei unter Einbezug unserer speziell geschulten Physiotherapeuten in der Praxis durchgeführt und der Behandlungsverlauf mit überwacht.

Hilfe bei Rücken- und Bandscheibenproblemen - Orthopäde Böblingen - Dr. Breitenbacher

Was kann ich vorbeugend tun?

Sehr wichtig ist natürlich ein gutes Gesundheitbewusstsein und eine Kombination aus Motivitation und einer Portion Disziplin, da vorbeugende Maßnahmen nur wirklich Sinn machen, wenn diese auch eine langfristige und kontinuierliche Berücksichtigung finden.

Neben Haltungs- und Gewichtsoptimierung empfehlen wir ein individuell angepasstes, muskuläres Aufbautraining in Form einer gerätegestützen Krankengymnastik oder analysegesteuerten medizinischen Trainingstherapie, die auch als eigenständiges und regelmäßiges Studiotraining langfristig weitergeführt werden kann.

Neueste Trainingssysteme wie das innovative EMS Training sind nicht nur ebenso effektiv wie das klassische Gerätetraining, sondern darüber hinaus deutlich zeitsparender.

Sehr zu empfehlen sind zudem auch spezielle Entspannungs- und Übungsprogramme (Yoga, Thai Qi, Qi Gong, Rolfing, Pilates, Mckenzie, etc.), die zunächst unter Anleitung eingeübt und danach selbständig fortgeführt werden können. Auch begleitende Massagetechniken sowie Triggerbehandlungen haben sich als vorbeugende Maßnahme bewährt.

Schließlich gilt es, falsche Gewohnheiten und Fehlbelastungen am Arbeitsplatz zu erkennen und mit Verhaltens- oder Optimierungsmassnahmen, wie der Einrichtung eines orthopädischen Arbeitsplatzes, Stehpultes oder Sitzkissens, effektiv gegenzusteuern.

Wann muss operiert werden?

Operiert werden sollte nur noch in Ausnahmefällen oder Notfällen, wie bei Wurzelkompressionen mit Lähmung, therapieresistenten Bandscheibenschmerzen, hochgradigen Spinalkanalstenose oder -Instabilitäten.

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Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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